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Ein|Blick in die Arbeit des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen.

 

Stein auf Stein, Stein auf Stein…

… heißt es gerade auf einer der spektakulärsten Baustellen des Freistaates. Das Blockhaus an der Augustusbrücke in Dresden hat wieder ein Dach und der Baukran gehört bald nicht mehr zum Dresdner Stadtbild. Aktuell läuft der Innenausbau auf Hochtouren. Davon überzeugten sich Finanzminister Hartmut Vorjohann, Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch und die Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Prof. Dr. Marion Ackermann auf einem Rundgang.

Einziehen soll hier das »Archiv der Avantgarden« des Kunstsammlers Egidio Marzona. Das ist eine der umfangreichsten und bedeutendsten Sammlungen von Kunstwerken, Objekten und Dokumenten der künstlerischen Avantgarden des 20. Jahrhunderts. Hierfür wird das denkmalgeschützte Gebäude neu aufgebaut, 2023 soll es fertig sein. Herzstück im Inneren ist ein schwebender Kubus, in dem das Archiv untergebracht wird. Der Freistaat Sachsen investiert in den Umbau des Dresdner Blockhauses zum Archiv der Avantgarden rund 25 Millionen Euro. Weitere rund drei Millionen Euro sind für die Neugestaltung der Außenanlagen vorgesehen.

 

Rohbauarbeiten für das Polizeirevier Leipzig Nord abgeschlossen

Finanzminister Hartmut Vorjohann und Landespolizeipräsident Jörg Kubiessa haben sich Anfang April zum Richtfest des Neubaus des Polizeireviers Leipzig Nord über den aktuellen Baufortschritt informiert. Das Polizeirevier Leipzig Nord bekommt ein neues Gebäude in unmittelbarer Nähe des alten Standortes in der Essener Straße.

Auf einer Fläche von über 2.500 Quadratmetern entstehen zwei Gebäudeteile. Der fünfgeschossige Bau ist hauptsächlich für Büroräume vorgesehen. Im dreigeschossigen Gebäudeteil werden Besprechungs- und Schulungsräume sowie der Sportraum untergebracht sein.

Zentraler Anlaufpunkt für die Besucher und Herzstück des neuen Polizeireviers wird die Polizeiwache sein, die beide Gebäudeteile miteinander verbindet. Außen entstehen Garagen und Stellplätze für Dienstfahrzeuge, Bedienstete und Besucher.

Bis Ende nächsten Jahres entstehen für 18 Millionen Euro modernste Bedingungen für die Leipziger Bürger und die sächsische Polizei.

 

Alte Hofkellerei wird zu Restaurant im Dresdner Schloss

In die Hofkellerei, eines der ältesten Teile des Residenzschlosses Dresden, zog jetzt wieder Leben ein. Nach Bauarbeiten öffnete das Restaurant »Anna im Schloss« seine Türen für hungrige und durstige Gäste.

In unmittelbarer Nachbarschaft der früheren Hofküche im Ostflügel wurden sämtliche Getränke für den Hof in der alten Hofkellerei gelagert und zum Ausschank vorbereitet. Für die Gastronomie wurden die Räumlichkeiten im Erdgeschoss und Kellergeschoss des östlichen Nordflügels umfassend rekonstruiert und ausgebaut. Rund 5,5 Millionen Euro hat der Freistaat in die Rekonstruktion investiert.

Der Name des Restaurants geht zurück auf Anna von Dänemark, Kurfürstin von Sachsen (1532-1585). Sie residierte im Schloss, war volksnah, betrieb moderne Landwirtschaft und hatte umfassende medizinische Kenntnisse. »Mutter Anna«, wie sie der Volksmund liebevoll nannte, war stets um das Wohl Aller bemüht.

Gäste erreichen das Restaurant über einen neuen Zugang von der Schlossstraße aus. Außerdem dient der Große Schlosshof für Museumsbesucher als ein weiterer Zugang zum Restaurant. Zu höfischen Zeiten war es nur Wenigen vergönnt, die Köstlichkeiten der Hofküche zu genießen. Jetzt kann sich hier jeder nach Herzenslust stärken und erfrischen.

 

TU Dresden Beyer-Bau | Pressetermin zum Richtfest

Die Rohbauarbeiten am Beyer-Bau der TU Dresden sind weitgehend abgeschlossen.

Zeit also, die Richtkrone aufzuhängen. Vom Baufortschritt machten sich der sächsische Finanzminister Hartmut Vorjohann gemeinsam mit der Rektorin der TU Dresden, Prof. Dr. Ursula M. Staudinger und dem Kanzler der TU Dresden, Dr. Andreas Handschuh am 5. November ein Bild vor Ort.

Seit August 2018 laufen die umfangreichen Sanierungsarbeiten am Beyer-Bau, der 1913 erbaut und 1953 nach dem Bauingenieur Kurt Beyer benannt wurde. Die denkmalgerechte Sanierung verantwortet der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB). Dabei wird auch ein bekanntes Wahrzeichen der TU Dresden, der 40 Meter hohe Turm mit Planetarium zum Teil in seiner ursprünglichen Form rekonstruiert sowie um moderne Glasfassaden- und Leichtmetallelemente ergänzt.

Mit der Fertigstellung und Übergabe an die TU Dresden wird im Jahr 2024 gerechnet. Danach können die Fakultät für Bauingenieurswesen, erstmal komplett in einem Gebäude untergebracht, und Teile des Instituts für Planetare Geodäsie in den fertiggestellten Räumlichkeiten forschen und lehren.

Insgesamt investiert der Freistaat rund 60 Millionen Euro. Davon werden 10 Millionen Euro durch EFRE-Mittel finanziert.

 
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