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Ein|Blick in die Arbeit des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen.

 

Neues Lehr- und Laborgebäude der HTWD setzt Standards im nachhaltigen Bauen

Erster Hochschulbau Sachsens mit Gold-Standard

Das neue Lehr- und Laborgebäude der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) ist der erste Hochschulbau in Sachsen, der mit dem Gold-Standard für nachhaltiges Bauen zertifiziert wurde. Es vervollständigt den Campus der HTWD, bietet beste Bedingungen für angewandte Forschung und Lehre und stärkt damit die Attraktivität des Hochschulstandortes Dresden.

Am 13. Mai wurde der Neubau von Ministerpräsident Michael Kretschmer und Manica Hauptman, Leiterin des politischen Teams der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin, eingeweiht. Für die HTWD-Rektorin Prof. Katrin Salchert ist das ein lang ersehnter Tag. Aktuell werden die zahlreichen Speziallabore und Büros noch fertig ausgestattet. Ab dem Wintersemester 2024/2025 steht das Gebäude dann für Lehre und Forschung zur Verfügung.

Mit einer Fläche von mehr als 8.000 Quadratmetern bietet das Lehr- und Laborgebäude den dringend benötigten Platz. Im neu entstandenen »Baustofftechnikum« sind die Labore für Betontechnologie, Geotechnik, Verkehrsbau und Wasserwesen untergebracht. Die Baukosten für das neue Lehr- und Laborgebäude belaufen sich auf rund 69 Millionen Euro. Die Baumaßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts. 18,4 Millionen Euro stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
 

Zertifizierung »BNB-Gold-Standard«

Die Zertifizierung »BNB-Gold-Standard« ist der höchste Standard im Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundes. BNB-zertifizierte Gebäude müssen, neben vielen anderen Faktoren, einen hohen energetischen Standard aufweisen und einen großen Anteil ihrer Energieversorgung mittels erneuerbarer Energien decken. Das neue HTWD-Gebäude hat u. a. eine hochwertige thermische Gebäudehülle und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach (deren Strom die HTWD selbst verbraucht). Trinkwasser wird gespart, indem über die Flachdächer in einer Zisterne, die sich im Gebäude befindet (Fassungsvermögen circa 60.000 Liter), Regenwasser gesammelt wird. Dieses wird unter anderem für die WC-Anlagen und zur Bewässerung der Außenanlagen verwendet.

Beim Bau wurden schadstoffarme und in ihrer Herstellung weniger energieintensive Baumaterialien verwendet. Jedes verbaute Produkt wurde von einem Schadstoffgutachter geprüft. Zudem sind im Rahmen der BNB-Zertifizierung am Gebäude 300 neue Fahrradstellplätze entstanden, die zur Steigerung der Fahrradnutzung beitragen sollen.

Video zur Übergabe (YouTube)

 

Richtfest für die neue Multifunktionsreithalle des Landgestütes Moritzburg

Seit 2007 laufen auf dem Gelände des Landgestütes Moritzburg umfassende Baumaßnahmen. Kernstück ist eine neue Multifunktionsreithalle mit Tribüne und Funktionsräumen. Nachdem im November 2022 der erste Spatenstich erfolgte, wurde am 25. April 2024 im Beisein von Ministerpräsident Michael Kretschmer, Finanzminister Hartmut Vorjohann und Landwirtschaftsminister Wolfram Günther das Richtfest gefeiert.

Hartmut Vorjohann, Sächsischer Staatsminister der Finanzen: »Mit der Investition von 24 Millionen Euro setzt der Freistaat Sachsen ein klares Zeichen für die Zukunft des historischen Landgestütes Moritzburg. Die neue Reithalle bildet das Herzstück unseres großen Bauprogramms. Nach internationalen Standards gebaut und mit 800 Tribünenplätzen wird sie beste Bedingungen für Pferde und Menschen bieten.«

Der Neubau der Multifunktionsreithalle ist das größte Einzelvorhaben des aktuellen Modernisierungspakets für das Landgestüt Moritzburg. Die Halle mit einer Nutzfläche von etwa 6.000 Quadratmetern soll künftig als Veranstaltungs- und Trainingsreithalle einschließlich der Dressur-, Spring- und Fahrausbildung genutzt werden. Der Neubau entsteht in unmittelbarer Nähe zur stationären Nordtribüne am Turnierplatz, die das Bindeglied zwischen der denkmalgeschützten neobarocken Bebauung und den Neubauten bildet.

Die Reithalle wird nachhaltig und umweltschonend in einer Holz-Hybridbauweise errichtet, mit wartungsarmen Oberflächen und Fassadenmaterialien. Es kommen bewusst keine Verbundmaterialien, aufgeschäumten Dämmstoffe und kein chemischer Holzschutz zum Einsatz. Kunststoffmaterialien werden nur im absolut notwendigen Rahmen verwendet.

Die Fertigstellung der neuen Multifunktionsreithalle ist für Sommer 2025 geplant.

Neben der modernen Multifunktionsreithalle werden auch eine neue Spring-, Reit- und Abreithalle für Ausbildungs- und Lehrgangsmaßnahmen sowie ein neues Futtermittellager errichtet. Im Außenbereich des Neuen Gestüts entstehen zudem 120 zusätzliche Parkplätze.

Insgesamt wird der Freistaat Sachsen mit der Fertigstellung der Multifunktionsreithalle seit 1991 fast 30 Millionen Euro für Baumaßnahmen in das Landgestüt Moritzburg investiert haben.

 

Sächsischer Rechnungshof: Feierliche Übergabe des sanierten Kasernengebäudes in Döbeln

Am 10. April 2024 fand die offizielle Schlüsselübergabe des Bauherrn, Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann, an den Hausherrn, Jens Michel, Präsident des Sächsischen Rechnunghofes, statt. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler. Beide zeigten sich sehr angetan von der gelungenen Verbindung der historischen und neuen Bausubstanz am Gebäude und hoben die Bedeutung des neuen SRH-Domizils für die Region Döbeln hervor.

Ministerpräsident Michael Kretschmer: »Mit der Ansiedlung des Sächsischen Rechnungshofes in Döbeln setzen wir ein wichtiges Zeichen für die Strukturentwicklung und stärken den ländlichen Raum. Die in den Bau investierten 23 Millionen Euro zahlen sich für die Region aus: Mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommt nach Döbeln eine neue wirtschaftliche Kraft. Zudem treiben wir mit dem sanierten Gebäude die Verwaltungsmodernisierung voran – sie ist eine der größten Aufgaben für den Freistaat und wird uns auch in den kommenden Jahren beschäftigen. Der Freistaat Sachsen setzt darauf, motivierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden. Die sanierten, modern ausgestatteten Räume des Rechnungshofes ermöglichen ihnen die Arbeit unter den besten Voraussetzungen.«

Dr. Matthias Rößler, Präsident des Sächsischen Landtages: »Der Standort Döbeln als neuer Sitz des Sächsischen Rechnungshofes ist Zeichen einer ausgewogenen Regionalpolitik: Aus der Mitte des Freistaates heraus wacht der Rechnungshof nun über den sparsamen Umgang mit staatlichen Geldern. Unternehmen und Bürger, die dieses Steuergeld erwirtschaften, erwarten zurecht, dass der Staat sorgsam und zweckgemäß mit den Mitteln umgeht. Solide Finanzen sind seit jeher ein Markenzeichen sächsischer Politik.«

Hartmut Vorjohann, Sächsischer Staatsminister der Finanzen: »Bereits unter August dem Starken gab es mit der Oberrechenkammer eine unabhängige Finanzkontrolle in Sachsen. Das sanierte Gebäudeensemble in Döbeln steht für ein neues Kapitel Zeitgeschichte des Sächsischen Rechnungshofes. Mit seiner historischen Vergangenheit und seiner heutigen modernen Ausstattung für eine zeitgemäße Arbeitsumgebung ist es ein Symbol für den Wandel und die Fortschrittlichkeit des Freistaates Sachsen.«

Jens Michel, Präsident des Sächsischen Rechnungshofes: »Mit dem Einzug in das neue Gebäude findet ein langer Prozess der Standortverlegung von Leipzig nach Döbeln ein gutes Ende. Damit leistet der Sächsische Rechnungshof seinen Beitrag zur Verwaltungsmodernisierung. Die modernen Arbeitsbedingungen in Döbeln ermöglichen es uns, unsere Aufgabe – die Kontrolle der Verwendung von Steuergeldern – noch effizienter und effektiver wahrnehmen zu können.«

Damit es nicht nur im Gebäude, sondern auch davor emsig summt und brummt, legten Schülerinnen und Schüler der benachbarten Kunzemannschule Döbeln eine bienenfreundliche Blumenwiese an.

 

 

#nichtvergessen

- gemeinsam Verantwortung übernehmen -

Die furchtbaren Ereignisse am 13. Februar 1945 erinnern uns schmerzhaft daran, wie wichtig es ist, für Frieden, Toleranz und ein respektvolles Miteinander einzustehen.

Jeder ist aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen und sich für unsere demokratischen Werte und gegen Gewalt, Hass und Hetze einzusetzen. Die Teilnahme an der Menschenkette ist ein starkes und wichtiges Zeichen für Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

 

Sächsischer Rechnungshof zieht in saniertem Kasernengebäude in Döbeln ein

Der Sächsische Rechnungshof mit seinen 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist seit 8. Januar 2024 in seinem neuen Domizil in Döbeln angekommen. Dies betrifft nicht nur den Hauptstandort Leipzig, sondern auch die aufgelösten Außenstellen in Dresden und Chemnitz.

Ein ehemaliges Kasernengebäude wurde hierfür umfassend saniert und modernisiert. Die Sanierungsarbeiten und der Umzug sind größtenteils abgeschlossen. Finanzminister Hartmut Vorjohann und Jens Michel, Präsident des Sächsisches Rechnunghofes, haben am 22. Januar das neue Haus der Presse vorgestellt. 

Der Umzug des Sächsischen Rechnungshofes nach Döbeln geht zurück auf einen Beschluss des Sächsischen Landtages aus dem Jahr 2012 (Sächsisches Standortegesetz). Das einstige Regimentsgebäude des 11. Königlich-Sächsischen Infanterie-Regiments bekam so einen langfristigen Nutzer. Das um 1888 erbaute Kasernengebäude wurde umfassend saniert, behutsam modernisiert und barrierefrei zugänglich gemacht. Die Ausstattung bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf 3.700 m² Nutzfläche modernste Arbeitsbedingungen. In einem einstöckigen Anbau entstand ein 270 m² großer Saal für Versammlungen, Schulungen und Tagungen. Zudem wurden 120 Parkplätze gebaut. welche öffentlich genutzt werden können.

Die Gesamtbaukosten betragen rund 23 Millionen Euro, davon stammen 4,27 Millionen Euro aus EFRE-Fördermitteln. Sanierungsbeginn war im Januar 2019.

 

Fertigstellung des Altans im Dresdner Residenzschloss

Der Altan im Dresdner Residenzschloss erstrahlt im neuen Glanz!

Wir haben großartige Neuigkeiten & einen kleinen bildlichen Rückblick für euch: Der Altan im Dresdner Residenzschloss ist endlich fertig rekonstruiert.

Besucher des Großen Schlosshofes können nun die viergeschossige Loggia in ihrer vollen Schönheit bewundern - ohne Gerüste. Der Altan beherbergt einen einzigartigen biblischen Freskenzyklus und beeindruckende Bildhauerarbeiten. Es ist eines der bedeutendsten Renaissancekunstwerke nördlich der Alpen.

Die Baumaßnahmen waren eine wahre Herausforderung - die Rekonstruktion des Rohbaus, die Motiventwicklung und die Umsetzung der Motive haben viel Zeit und Engagement erfordert. Allein die Entwicklung der Freskenmotive hat über zehn Jahre gedauert! Ab 2016 wurde dann von einer talentierten siebenköpfigen Künstlergruppe die Übertragung der Entwürfe auf frisch aufgetragenen Kalkputz durchgeführt.

Wir laden euch herzlich ein, den Altan zu besuchen und diese wundervolle Renaissancekunst mit eigenen Augen zu erleben.

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