20.01.2026

Sachsens Flughäfen sind von hohem volkswirtschaftlichen Nutzen

© Michael Weimer

Die beiden Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden sind von großem volkswirtschaftlichen Nutzen für den Freistaat Sachsen und das Land Sachsen-Anhalt, wie ein Gutachten ergeben hat.

Autor: Dirk Reelfs

Im Auftrag der Mitteldeutschen Flughafen AG (MFAG) hat das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln Consult ein Gutachten zur volkswirtschaftlichen Relevanz der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden erstellt. Danach ist der volkswirtschaftliche Nutzen für Mitteldeutschland enorm. Mit beiden Flughäfen werden eine Bruttowertschöpfung von insgesamt 4,6 Milliarden Euro erzielt sowie 52.276 Arbeitsplätze gesichert. Die Steuereinnahmen betragen jährlich 875 Millionen Euro. Damit übersteigen die Steuereinnahmen auf Länder- und kommunaler Ebene die getragenen Kosten um mehr als das Sechsfache. »Beide Flughäfen sind die wirtschaftliche Lebensader für die mitteldeutsche Region«, so Finanzminister Christian Piwarz zum Gutachten.

Volkswirtschaftlicher Nutzen der Flughäfen

Der Studie zufolge gehen von beiden Flughäfen große direkte und indirekte Effekte für die Gesamtwirtschaft aus. Jeder Euro Wertschöpfung an einem der Flughäfen erzeugt weitere 1,50 Euro Wertschöpfung in der Gesamtwirtschaft. Jeder direkt Beschäftigte führt im Mittel zu rund zwei zusätzlichen Arbeitsplätzen. Etwa zwei Drittel des Gesamteffektes verbleibt in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Zudem bestätigt die Studie die große Bedeutung der sächsischen Flughäfen für die Industrie, Wissenschaft und den Tourismus. Der Flughafen Leipzig/Halle ist Deutschlands zweitgrößter Luftfrachtstandort und wird gleichzeitig als eine Grundvoraussetzung für die am Standort sich entwickelnde Luftfahrtindustrie betrachtet. Gleiches gilt für den Flughafen Dresden. Darüber hinaus hat der Dresdner Flughafen zudem eine große Bedeutung für Hightech-Branchen und Wissenschaft. »Ohne die beiden Flughäfen wäre die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung der Metropolregion Mitteldeutschland und der Hochtechnologie-Cluster in der Region Dresden nicht denkbar«, macht Finanzminister Christian Piwarz deutlich.

Eine Zusammenfassung des Gutachtens finden Sie hier:

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