14.10.2025

Dresdner Zwingerhof nach umfangreicher Sanierung wieder vollständig geöffnet

Der frisch sanierte Zwingerhof mit dem Kronentor. 
© SMF | NT

Frisch saniert und modernisiert – so präsentiert sich der neue Dresdner Zwingerhof.

Seit Baubeginn im Februar 2021 wurden wichtige Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten vorgenommen, begleitet von umfangreichen archäologischen Untersuchungen. Bereits seit Mai 2025 war ein Teilbereich des Innenhofes für Besucher geöffnet. Nun erstrahlt der gesamte Zwingerhof wieder in voller Schönheit. Im nächsten Frühjahr kehren dann auch die Orangenbäumchen wieder zurück.

Sachsens Finanzminister und oberster Bauherr, Christian Piwarz, würdigte das Zusammenspiel unterschiedlichster Berufe und Gewerke, um den Zwingerhof wieder in alter-neuer Pracht erstrahlen zu lassen: »Der Zwinger ist Baudenkmal, archäologischer Zeitzeuge, Ort für Kunst, Kultur und Festlichkeiten, Gartenanlage und Erlebnisraum für Millionen Besucher jährlich. Die Sanierung musste dieser Multifunktionalität gerecht werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.«

Rund 17 Millionen Euro hat der Freistaat Sachsen in die seit Februar 2021 laufende Sanierung des Zwingerhofes investiert. Damit knüpft das Projekt an eine jahrzehntelange Pflege und Modernisierung des Ensembles an. Von 1991 bis 2024 flossen insgesamt rund 222 Millionen Euro in Erhalt und Modernisierung des Zwingers, einschließlich der Sempergalerie.

Unter Bauleitung des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) und in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurde der Innenhof behutsam erneuert: Neben der sichtbaren Neugestaltung mit neuem Wegebelag, frisch angelegten Rasenflächen nach historischem Vorbild sowie einer modernen Beleuchtung fanden vor allem umfangreiche Arbeiten im Untergrund statt. Bevor die zuvor verschlissenen Oberflächen ersetzt wurden, erhielt der Hof ein zeitgemäßes Mediennetz zur Entwässerung, für Wasser- und Elektroversorgung und für Datenleitungen.

Dadurch sind künftig auch Veranstaltungen und Konzerte technisch abgesichert. Darüber hinaus wurden zwei Brunnenbecken saniert, an der Sempergalerie eine barrierefreie Rampe ergänzt und befestigte Wege zu den Museen angelegt, um den Schmutzeintrag in die Ausstellungsräume zu reduzieren.

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